Industrie-Marketing mit viel Potenzial

Es ist die Rede von einer neuen industriellen Revolution.
„Wir befinden uns inmitten eines umfassenden wirtschaftlichen Umwälzungsprozesses, der durch Vernetzung und Internet forciert wird“, so der ZVEI. Möglicherweise werden die Weichen aber falsch gestellt. Vor allem mittelständische Unternehmen sind eher desorientiert.

Industrie droht bei der Digitalisierung den Anschluss zu verlieren

    Industrie-Marketing als SmartService Welt

    Smart Services: Die Digitalisierung zerstört die alten Geschäftsmodelle

  • Hersteller von Investionsgütern sind bei Produkten internationale Marktführer. Bei der Digitalisierung liegen sie dagegen zurück und ihr Geschäft wird durch Internetunternehmen bedroht.
  • Smart Services, die aus den Betriebsdaten der Produkte generiert werden, sind oft wichtiger als das Produkt selbst. Sie lösen damit die heute dominierenden Produkte und Dienstleistungen von der Stange ab.
  • Künftig bestimmen intelligente Services die Beziehung zu den Kunden und erschließen zusätzliche Umsätze mit gänzlich neuen Geschäftsmodellen: Smart Services in der Industrie.

Wettbewerbsstärke durch Qualität, Technologie, Innovation und Spezialisierung

Industrie-Marketing, Wettbewerbsfaktoren

Die Unternehmen gehören zu den teuersten ihrer Branche und sind trotzdem führend im Wettbewerb.

  • Es sind vor allem nichtpreisliche Faktoren, warum mittelständische Industriebetriebe aus Hochlohnländern im internationalen Wettbewerb dominieren.
  • Qualität, Technologie und Innovation erklären gemeinsam 41% des Exporterfolgs.
  • Faktoren wie Vertrauen, Verlässlichkeit & Kundenbeziehung, Tempo & Flexibilität sowie Service bestimmen 31% des Erfolgs.
  • Aus der Spezialisierung resultieren 15% der Exportperformance. Der Faktor Preis liegt mit 12% deutlich unter den anderen Faktoren, so die Ergebnisse der Studie „Hochlohn-Unternehmen im internationalen Wettbewerb“.

Industriemarketing? Gut in der Technologie, aber schlecht in der Kommunikation

Content für Industriemarketing

Der B2B-Beschaffungsprozess hat sich grundlegend verändert. Guter Content ist entscheidend.

  • Industrie-Unternehmen tun meist zu wenig, um ihre Stärken prägnant darzustellen: Eine eindeutige Positionierung macht unverwechselbar und Alleinstellungsmerkmale werden klar.
  • Besonders technische Unternehmen tun sich schwer, den Kundennutzen deutlich zu machen. Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation werden viel zu wenig genutzt.
  • Der Beschaffungsprozess (B2B Buy Cycle) hat sich grundlegend verändert. Guter Content ist im B2B entscheidend geworden. Technologieunternehmen sollten die zehn wichtigsten Content-Typen kennen und nutzen.
  • Die neuen Möglichkeiten von Content Marketing bzw. Onlinemarketing sind zwar bekannt – speziell in der Industrie aber noch zu wenig genutzt.

Referenzen und Empfehlungen stärker nutzen

  • Bei Investitionsentscheidungen im Maschinen- und Anlagenbau oder der Automatisierungstechnik vertrauen Entscheider gern auf Empfehlungen.
  • Empfehlungen schaffen einen Vertrauensvorschuss und erleichtern die Arbeit des Vertriebs.
  • Instrumente wie Case Studies, Fallstudien oder Success Stories haben einen besonders hohen Stellenwert.

Erfolgreicher durch Kundenbindung

Ortgies Marketing&Communications, die Agentur für Industrie-Marketing und PR im Raum Hamburg, Berlin, Stuttgart, München und Hannover hat gute Erfahrungen mit der Umsetzung von Empfehlungen als Case Study, Fallstudie oder Success Story. Fragen Sie nach Beispielen, die auch in der Fachpresse veröffentlicht wurden.

Industrie 4.0: Forschung und Praxis

  • Der VDI berichtet laufend über Forschungsergebnisse und konkrete Anwendungen im Bereich der digitalen Vernetzung von Prozessen und Wertschöpfungsnetzwerken.
  • Themen sind unternehmensübergreifende Kooperationen, Produktionsnetzwerke und nicht zuletzt neue Geschäftsmodelle für Bereiche wie „Industrie 4.0“, „Geschäftsmodelle mit Industrie 4.0“, „Big Data“ oder „additive Fertigungsverfahren (3D-Druck)“.
  • Stärker anwenderbezogen sind die Industrie-4.0-Veröffentlichungen des ZVEI: Use-Cases-4.0, Produktkriterien, Security-Konzepte usw.
  • Acatech-Studie: Industrie 4.0 im globalen Kontext.
  • Fraunhofer IPA: Industrie 4.0: Entwicklungsfelder für den Mittelstand
  • Mit der tatsächlichen Anwendbarkeit von I4.0 in der Praxis setzt sich u.a. das FIR an der RWTH Aachen auseinander.

3D-Druck und Virtual Reality vor dem Durchbruch

3D-Druck, additive Fertigungsverfahren

Jedes fünfte Unternehmen will 3D-Druck einführen.

  • Jedes fünfte Unternehmen will 3D-Druck einführen, jedes neunte Virtual Reality.
  • Setzen bisher erst 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland 3D-Druck-Verfahren ein, so planen oder diskutieren aber 20 Prozent den Einsatz.
  • Im produzierenden Gewerbe liegt der Anteil der Nutzer von 3D-Druck sogar bei 16 Prozent und weitere 40 Prozent planen den Einsatz.

BITKOM: Neue digitale Technologien vor dem Durchbruch.

Steigende Anfordertungen an die IT-Security in der Produktion

  • BMWi: IT-Sicherheit für Industrie 4.0.
  • BSI-ZVEI-Sicherheitsumfrage „Cybersicherheit: Wie sich die Automationsbranche schützt“.
  • BITKOM: Industrie im Visier von Cyberkriminellen und Nachrichtendiensten.

Die Digitalisierung und die Veränderung der Arbeit

Die Digitalisierung wird den Umfang, die Art und die Organisation der Arbeit dramatisch verändern. Ein Blick auf aktuelle Untersuchungen.

  • In Deutschland werden voraussichtlich 50 % und mehr Beschäftigte betroffen sein.
  • Industrie 4.0 schafft Arbeitsplätze und vernichtet sie.
  • Neue Anforderungen an Beschäftigte und ihre Qualifikationen.