Fünf Erfolgskriterien für Cross-Media-Marketing
Auf den Content kommt es an
“Bereits vor dem Internet war vielen Unternehmen klar, wie effektiv Beziehungen und Vertrauen über eigene Inhalte aufgebaut werden können”, sagt Gordon Plutsky, Leiter Marketing und Forschung bei dem Analysten King Fish. “Die technologische Entwicklung hat zu einem rasanten Wachstum zusätzlicher Medienkanäle und deren Nutzung geführt. Immer mehr Unternehmen verabschieden sich von herkömmlichen Medien und traditioneller Werbung und entdecken eigene unverwechselbare Inhalte.”
Viel Potenzial für Cross-Media-Marketing
Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland setzen mindestens zwei unterschiedliche Medien ein.
- An erster Stelle steht der eigene Internetauftritt gefolgt von Direktmarketingaktionen.
- Jedoch fahren nur 12 % immer einen Cross-Media-Ansatz, weitere 17 % tun dies bei einem Teil ihrer Kampagnen.
- Zwei Drittel der Unternehmen verfügen über einen eigenen Internetauftritt. Dabei beschränken sich die Homepages in den meisten Fällen auf eine bloße Informationsbereitstellung.
- Drei von vier Unternehmen setzen auf Dialogmarketing.
(Quelle: Dialogmarketing Monitor 2009 der Deutschen Post)
Dabei sollten fünf Erfolgskriterien berücksichtigt werden:
1) Am B2B-Entscheidungsprozess ausrichten
Wer im B2B erfolgreich sein will, muss alle Informationskanäle konsequent nutzen.
- Internet, Fachmedien, Messen oder der Vertrieb haben je nach Entscheidungsphase eine ganz unterschiedlich große Bedeutung
- vgl. die fünf Phasen des B2B-Entscheidungsprozesses.
2) Zielgruppen- und phasengerechter Content
Im B2B wird gerne vernachlässigt, die Informationen (den “Content”) für die Entscheider zielgruppen- und phasengerecht aufzubereiten.
- Wichtig: Es kommt nicht nur darauf an, mehrere Informationskanäle zu nutzen, sondern darüber auch einen eigenen unverwechselbaren Content anzubieten.
- Erfolgsentscheidend ist, nicht die technischen Details in den Vordergrund zu stellen (Fachchinesisch), sondern Kosten- und Nutzenvorteile, Glaubwürdigkeit und Vertrauen in den Anbieter.
3) Informationskanäle verzahnen
Es kommt darauf an, bei allen Aktivitäten, die Informationskanäle richtig miteinander zu verzahnen.
- So wird die Wirkung gegenseitig verstärkt.
- Zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland setzen bereits mindestens zwei unterschiedliche Medien ein, aber nur 12 % machen den Cross-Media-Ansatz zur Regel (Dialogmarketing Monitor 2009 der Deutschen Post).
4) PR und Marketing integrieren
Bei mittelständischen Unternehmen fehlt es meist an ausreichenden personellen Ressourcen für die Kommunikation.
- Machen Sie deshalb aus der Not eine Tugend: Alle Kommunikationsaktivitäten im Bereich PR und Marketing kommen aus einer Hand, sind miteinander verzahnt und ergänzen sich.
- Nutzen Sie maßgeschneiderte thematische PR- und Marketing-Kampagnen für klar definierte Zielgruppen.
5) Cross-Media-Marketing gehört ins Konzept
Erfolgreiche Kommunikation will gut geplant sein: Die richtige Strategie für Ihre Kommunikation.
- Im Konzept werden zielgerichtete Marketing- und PR-Maßnahmen als Cross-Media-Mix angelegt.
- Die passenden Instrumente werden ausgerichtet auf die wichtigsten Zielgruppen.
- In einem Zeit- und Maßnahmenplan sind integriert: Presse&Öffentlichkeitsarbeit, Fachpresse, Success Stories, Broschüren&Flyer, Dialogmarketing, Onlinemarketing, Kunden-&Produkt-PR.
